Arbeiten gehen oder zu Hause bleiben?

Wenn man die grosse Entscheidung getroffen hat, Kinder zu bekommen und man nun endlich das Glück hat, Eltern zu werden, stellt sich gleich die nächste Frage:

Wer kümmert sich um das Kind?

Denn Kinder sind sehr zeitaufwändig. Grundsätzlich hat man zwei Optionen. Entweder man kümmert sich selbst um das Kind oder man greift auf externe Kinderbetreuung wie einen Kinderhort oder eine Tagesmutter zurück. Beides hat Vor- und Nachteile.

Wenn man sich dazu entscheidet, sich komplett selbst um sein Kind zu kümmern, ist das ein Vollzeit-Job. Deshalb muss jemand zu Hause bleiben, statt zu arbeiten. Der Vorteil hier ist, dass man dann mehr Kontrolle über die Erziehung seines Kindes hat und man die Gelegenheit bekommt, eine bessere Beziehung zu seinem Kind zu entwickeln.

Aber es gibt eben einen entscheidenden Nachteil: Man kann nicht arbeiten gehen, wenn man sich ständig um ein Kind kümmern muss. Das macht es nahezu unmöglich, als Alleinerziehender seine Kinder komplett selbst zu erziehen. Und nicht nur Alleinerziehende. Es ist immer häufiger der Fall, dass ein Einkommen nicht mehr ausreicht um sich einen angenehmen Lebensstil zu leisten. Immer öfter ist es erforderlich, dass beide Elternteile arbeiten gehen müssen, um die Familie zu ernähren. Auch in dieser Situation kann man es sich eigentlich nicht leisten, dass einer zu Hause bleiben muss um sich um das Kind zu kümmern.

Man sieht also, es wäre zwar schön, wenn man sich komplett selbst um sein Kind kümmern könnte, aber es ist oft nicht eine wirkliche Option. Hinzu kommt noch, dass es ein ordentlicher Dämpfer für die Karriere ist, wenn man sich ein paar Jahre Auszeit nimmt, um seine Kinder zu erziehen. Wenn man wieder bereit ist, weiter zu arbeiten, ist man aus der Übung und nicht mehr Up-To-Date, was den Beruf betrifft. Ausserdem diskriminieren viele Arbeitgeber nach Alter und wenn man nach ein paar Jahren wieder einsteigen möchte, hat man schlechtere Karten wieder einen guten Job zu finden.

Um das alles muss man sich keine Sorgen machen, wenn man sich mit Kinderbetreuung zu helfen weiss. Man gibt zwar etwas Kontrolle über die Erziehung ab, aber es sind schliesslich ausgebildete Leute, die verstehen was sie tun. Dafür muss man seine Karriere nicht opfern und muss nicht den Gürtel enger schnallen, weil man nicht arbeiten kann. Externe Kinderbetreuung ist also eine prima Möglichkeit, etwas Stress aus der Kindererziehung heraus zu nehmen.

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